Archive for the ‘Allgemein’ Category
Presseecho: “Zeitung für Darmstadt”
http://www.zeitung-fuer-darmstadt.de/online-zeitung/
PS: Viel Glück für das Projekt — sieht gut aus!
Mit dem Rad bequemer Parken in der Elisabethenstraße
Mit dem Rad bequemer Parken in der Elisabethenstraße: Einzelhändler finanzieren neue Fahrradständer – Verkehrsdezernentin Brigitte Lindscheid: „Ein Modell, das Schule machen darf“
Ab sofort stehen für Radfahrer zusätzliche Radabstellgelegenheiten in der Elisabethenstraße zur Verfügung. Verkehrsdezernentin Brigitte Lindscheid und die Initiatoren der Aktion und Vertreter der Kampagne „Ich-kauf-per-Rad“ nahmen gemeinsam am Freitag (2.) die Anlagen in Betrieb.
Ausgangspunkt für die jetzt erfolgte Einrichtung zusätzlicher Fahrradabstellgelegenheiten vor den Geschäften war ein Kontakt zwischen den drei beteiligten Einzelhändlern vom Weltladen, dem Computer-Fachgeschäft City-PC und dem Reisebüro TOMS-Flugreisen in der Elisabethenstraße mit den Initiatoren der Kampagne „Ich-kauf-per-Rad“ im vergangenen Jahr. „Viele unserer Kunden kommen mit dem Fahrrad. Platz um das Fahrrad richtig abzustellen, war bisher nicht vorhanden. Das hat immer wieder zu Kritik geführt“, berichtet Norbert Schneeweis vom Weltladen. Eine Beobachtung, die auch Carla Schäfer von TOMS Flugreisen teilt: „Das Feedback unserer radelnden Kundschaft auch im Rahmen von Ich-kauf-per-Rad hat den Ausschlag gegeben, uns über Verbesserungsmöglichkeiten Gedanken zu machen.“
Die jetzt realisierte Lösung wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Initiatoren der Aktion „Ich-kauf-per-Rad“ und der Stadtverwaltung entwickelt. Dass für die neuen Abstellgelegenheiten drei PKW-Stellplätze entfallen, sehen die Einzelhändler gelassen. „Das Parkplatzangebot für Autos ist groß genug – für Fahrradfahrer gab es dagegen bisher faktisch kein Angebot. Nun können dort, wo vorher ein Auto stand bis zu sechs Fahrräder parken. Damit sind wird für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen gut erreichbar“, erläutert Sebastian Braun von City-PC.
Verkehrsdezernentin Brigitte Lindscheid begrüßt die Initiative der Einzelhändler: „Dass Einzelhändler selbst den Wegfall eines PKW-Stellplatz vor der Tür zugunsten von Radabstellgelegenheiten vorschlagen und dafür auch Geld in die Hand nehmen, ist zu begrüßen. Ein Modell, das Schule machen darf, gerade auch, um die Innenstadt für Radfahrer attraktiver zu machen. Speziell in gewachsenen Quartieren bestehen an Wohn- wie an Geschäftsgebäuden häufig keine ausreichenden Möglichkeiten, auf eigenem Grundstück Abstellplätze für Fahrräder anzubieten. Dass Fahrradständer wie in der Elisabethenstraße im öffentlichen Raum aufgestellt werden, ist auf Wunsch und bei Mitfinanzierung der Anwohner oder Gewerbetreibenden auch an anderen Stellen in der Stadt denkbar.“
Einkaufsaufbewahrung wird fortgeführt!
Wir freuen uns, dass die Centralstation auf eigene Faust die Einkaufsaufbewahrung in September und Oktober fortführt.
Hier die dazugehörige Pressemitteilung der Centralstation:
Gepäckaufbewahrung in der Centralstation
Auch im September und Oktober unbeschwert einkaufen!Die Gepäckaufbewahrung in der Centralstation bietet jeden Samstag insbesondere Fußgängern, Fahrradfahrern und ÖPNV-Nutzern die Möglichkeit für einen unbeschwerten Besuch der Innenstadt.
Was im Juni auf Initiative der Aktion „Ich-kauf-per-Rad“ und des Bauvereins begann, führt die Centralstation im September und Oktober eigenständig fort.
„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ – oder auf dem samstäglichen Wochenmarkt in der Darmstädter Innenstadt auch gern das knackigste Obst, Gemüse und viele andere Leckereien. Eine tolle Gelegenheit zum Schauen und Shoppen. Die schweren, sperrigen Einkäufe anschließend mit auf den Stadtbummel zu nehmen ist dagegen kein Vergnügen. Aber es muss nicht zwingend der Wochenmarkt sein: Egal ob der Inhalt von Tüten und Taschen schon mitgebracht oder im Laufe des Tages erst erstanden wird, sie dauerhaft herumzutragen ist schlicht lästig.
Auch im September und Oktober bietet die Centralstation daher als Serviceleistung immer samstags eine Gepäckaufbewahrung an. An der Garderobe im 1. Untergeschoss – neben der Abendkasse – wird von 10 bis 18 Uhr alles aufbewahrt, was lieb und teuer ist, aber kein permanenter Begleiter beim Shoppen sein soll. Auch die gekühlte Aufbewahrung von verderblichen Lebensmitteln ist möglich.
Und das Ganze sogar kostenlos!Centralstation / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Eva Arnold
Freitag, 12:30 Uhr, Elisabethenstraße Ecke Saalbaustraße
Wir laden alle Radfahrenden und andere Interessierten ein:
Freitag, 02.09.2011, 12:30 Uhr, Elisabethenstraße Ecke Saalbaustraße
Nanu!
Was passiert denn hier in der Elisabethenstraße…?
Umweltbörse und Preisverleihung
Presseecho zu “Denk mal!”
Gestern endlich im Echo:
Saurier im rosa Auto für die Sparkasse
Verkehr: Negativpreis „Denk mal!“ von „Ich-kauf-per-Rad“ für umstrittene Werbung
Es gibt Preise, über die sich der Empfänger nicht unbedingt freut. So erhielt die Sparkasse einen neu geschaffenen Negativpreis „Denk mal!“ der Aktion „Ich-kauf-per Rad“ für eine Werbekampagne. Die Sparkasse nahm den Preis – ein Spielzeugsaurier in einem rosa Auto – nicht an, erklärte aber ihre Gesprächsbereitschaft.
Die Lose haben gesprochen…
Sparkasse: Denk mal!
Sparkasse wirbt bei Radfahrenden für Autokauf – Auszeichnung mit
Negativpreis ‚denk mal!’
Der Versuch der Sparkasse, Radfahrende als Werbezielgruppe zu erschließen, endete mit einer Bauchlandung. Für die Idee, eine Werbung für einen Autokauf an Radfahrende zu verteilen, erhielt die Sparkasse nun den neu geschaffenen Negativpreis „denk mal!“ der Aktion ‚Ich-kauf-per-Rad’.
Mit Kopfschütteln und Kritik reagieren die Initiatoren der Aktion ‚Ich-kauf-per-Rad’ auf die jüngste Werbekampagne der Darmstädter Sparkasse. „Bei Radfahrern unter dem Slogan ‚Lässt Ihr Fahrrad schnell zum Auto werden’ für einen Konsumentenkredit zu werben, ist daneben.“ kritisiert Stefan Opitz, Vorstandssprecher des IVDA, die jüngst von der Sparkasse an stehenden Fahrrädern in Darmstadt verteilten Flyer mit diesem Aufdruck (siehe auch anhängendes Bild). „Die Werbebotschaft stellt völlig unverhohlen Radfahren als eine minderwertige Form der Fortbewegung dar. Ausgerechnet die Sparkasse konterkariert damit das gemeinsame Ziel vieler aktiver Partner aus Verwaltung, Politik, Verbänden und weiteren Organisationen, mehr Menschen für’s Radfahren in Alltag und Freizeit zu begeistern.“ so Felix Weidner von den Darmstädter GRÜNEN.
Ganz abgesehen von der klar verfehlten Werbebotschaft habe sich die Sparkasse offenbar auch nicht richtig über die angesprochene Zielgruppe informiert. „Mit der unterschwelligen Botschaft der Webung, dass die Menschen durch ihren ökonomischen Status zum Radfahren gezwungen werden, liegt die Sparkasse völlig daneben. Das Gegenteil ist der Fall,“ erläutert Roland Gürtler vom ADFC Darmstadt. „Die Fahrradnutzung ist über alle Einkommensschichten relativ konstant, aber gerade in Haushalten mit niedrigem Einkommen am geringsten.“ zitiert Gürtler aus jüngst von der Stadt Darmstadt veröffentlichten Daten (Statistische Mitteilung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1/2011, Mobilität in Darmstadt, S. 31ff).
Fahrradfahren im Alltag ist weder Zwang noch Pflicht, sondern für die Mehrheit der Radfahrenden eine bewusste und gewollte Entscheidung, sind sich die Organisatoren von Ich-kauf-per-Rad einig. „Radfahrer haben nachweislich weniger Krankheitstage, sind konzentrierter und leistungsfähiger bei der Arbeit, halten sich bereits auf ihren täglichen Wegen fit und tun ganz nebenbei noch etwas für die Umwelt – um nur einige gute Gründe zu nennen, die fürs Fahrrad sprechen.“ so Georg Mehlhart vom BUND.
In der Hoffnung, dass die Sparkasse demnächst besser über die Botschaft Ihrer Werbung nachdenkt, haben die Ich-kauf-per-Rad Initiatoren eine kleine Gedankenstütze entwickelt: „Der Negativpreis ‚denk mal!’, ein Spielzeugdinosaurier in einem rosa Plastikauto, soll die Verantwortlichen bei der Sparkasse aus gegebenem Anlass daran erinnern, dass unabhängig vom eigentlichen Produkt auch der Kontext und die Verortung der Werbung eine große Bedeutung haben. Mit etwas mehr Einfühlungsvermögen und einfacher Recherche hätte die Sparkasse sich diesen unnötigen Fehltritt sparen können.“ so Weidner. „Mit dem ‚denk mal!’ wollen wir auch in Zukunft gemeinsam besonders bemerkenswerte Fehlentwicklungen bedenken.“ so Opitz abschließend.
Annehmen wollte die Sparkasse den Preis nicht.
Gewinnspiel bis Freitag, 18 Uhr verlängert
Da wir vor Freitag 18 Uhr nicht dazu kommen, die GewinnerInnen auszulosen, nehmen wir auch bis dahin noch Einsendungen entgegen.

































