Archive for the ‘Innenstadt’ tag
Fahrradständer im November
Einkaufsaufbewahrung wird fortgeführt!
Wir freuen uns, dass die Centralstation auf eigene Faust die Einkaufsaufbewahrung in September und Oktober fortführt.
Hier die dazugehörige Pressemitteilung der Centralstation:
Gepäckaufbewahrung in der Centralstation
Auch im September und Oktober unbeschwert einkaufen!Die Gepäckaufbewahrung in der Centralstation bietet jeden Samstag insbesondere Fußgängern, Fahrradfahrern und ÖPNV-Nutzern die Möglichkeit für einen unbeschwerten Besuch der Innenstadt.
Was im Juni auf Initiative der Aktion „Ich-kauf-per-Rad“ und des Bauvereins begann, führt die Centralstation im September und Oktober eigenständig fort.
„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ – oder auf dem samstäglichen Wochenmarkt in der Darmstädter Innenstadt auch gern das knackigste Obst, Gemüse und viele andere Leckereien. Eine tolle Gelegenheit zum Schauen und Shoppen. Die schweren, sperrigen Einkäufe anschließend mit auf den Stadtbummel zu nehmen ist dagegen kein Vergnügen. Aber es muss nicht zwingend der Wochenmarkt sein: Egal ob der Inhalt von Tüten und Taschen schon mitgebracht oder im Laufe des Tages erst erstanden wird, sie dauerhaft herumzutragen ist schlicht lästig.
Auch im September und Oktober bietet die Centralstation daher als Serviceleistung immer samstags eine Gepäckaufbewahrung an. An der Garderobe im 1. Untergeschoss – neben der Abendkasse – wird von 10 bis 18 Uhr alles aufbewahrt, was lieb und teuer ist, aber kein permanenter Begleiter beim Shoppen sein soll. Auch die gekühlte Aufbewahrung von verderblichen Lebensmitteln ist möglich.
Und das Ganze sogar kostenlos!Centralstation / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Eva Arnold
Sparkasse: Denk mal!
Sparkasse wirbt bei Radfahrenden für Autokauf – Auszeichnung mit
Negativpreis ‚denk mal!’
Der Versuch der Sparkasse, Radfahrende als Werbezielgruppe zu erschließen, endete mit einer Bauchlandung. Für die Idee, eine Werbung für einen Autokauf an Radfahrende zu verteilen, erhielt die Sparkasse nun den neu geschaffenen Negativpreis „denk mal!“ der Aktion ‚Ich-kauf-per-Rad’.
Mit Kopfschütteln und Kritik reagieren die Initiatoren der Aktion ‚Ich-kauf-per-Rad’ auf die jüngste Werbekampagne der Darmstädter Sparkasse. „Bei Radfahrern unter dem Slogan ‚Lässt Ihr Fahrrad schnell zum Auto werden’ für einen Konsumentenkredit zu werben, ist daneben.“ kritisiert Stefan Opitz, Vorstandssprecher des IVDA, die jüngst von der Sparkasse an stehenden Fahrrädern in Darmstadt verteilten Flyer mit diesem Aufdruck (siehe auch anhängendes Bild). „Die Werbebotschaft stellt völlig unverhohlen Radfahren als eine minderwertige Form der Fortbewegung dar. Ausgerechnet die Sparkasse konterkariert damit das gemeinsame Ziel vieler aktiver Partner aus Verwaltung, Politik, Verbänden und weiteren Organisationen, mehr Menschen für’s Radfahren in Alltag und Freizeit zu begeistern.“ so Felix Weidner von den Darmstädter GRÜNEN.
Ganz abgesehen von der klar verfehlten Werbebotschaft habe sich die Sparkasse offenbar auch nicht richtig über die angesprochene Zielgruppe informiert. „Mit der unterschwelligen Botschaft der Webung, dass die Menschen durch ihren ökonomischen Status zum Radfahren gezwungen werden, liegt die Sparkasse völlig daneben. Das Gegenteil ist der Fall,“ erläutert Roland Gürtler vom ADFC Darmstadt. „Die Fahrradnutzung ist über alle Einkommensschichten relativ konstant, aber gerade in Haushalten mit niedrigem Einkommen am geringsten.“ zitiert Gürtler aus jüngst von der Stadt Darmstadt veröffentlichten Daten (Statistische Mitteilung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1/2011, Mobilität in Darmstadt, S. 31ff).
Fahrradfahren im Alltag ist weder Zwang noch Pflicht, sondern für die Mehrheit der Radfahrenden eine bewusste und gewollte Entscheidung, sind sich die Organisatoren von Ich-kauf-per-Rad einig. „Radfahrer haben nachweislich weniger Krankheitstage, sind konzentrierter und leistungsfähiger bei der Arbeit, halten sich bereits auf ihren täglichen Wegen fit und tun ganz nebenbei noch etwas für die Umwelt – um nur einige gute Gründe zu nennen, die fürs Fahrrad sprechen.“ so Georg Mehlhart vom BUND.
In der Hoffnung, dass die Sparkasse demnächst besser über die Botschaft Ihrer Werbung nachdenkt, haben die Ich-kauf-per-Rad Initiatoren eine kleine Gedankenstütze entwickelt: „Der Negativpreis ‚denk mal!’, ein Spielzeugdinosaurier in einem rosa Plastikauto, soll die Verantwortlichen bei der Sparkasse aus gegebenem Anlass daran erinnern, dass unabhängig vom eigentlichen Produkt auch der Kontext und die Verortung der Werbung eine große Bedeutung haben. Mit etwas mehr Einfühlungsvermögen und einfacher Recherche hätte die Sparkasse sich diesen unnötigen Fehltritt sparen können.“ so Weidner. „Mit dem ‚denk mal!’ wollen wir auch in Zukunft gemeinsam besonders bemerkenswerte Fehlentwicklungen bedenken.“ so Opitz abschließend.
Annehmen wollte die Sparkasse den Preis nicht.
Spontanidee: Boxenstopp für Fahrradfahrer
Sehr spontan haben wir heute das gute Wetter genutzt, um in der Wilhelminenstraße die Idee des “Boxenstopps” für Fahrradfahrer auszuprobieren: Zusammen mit etwas Wasser, Traubenzucker und Bananen haben wir uns Fahradfahrer geschnappt und ihnen Luft, Öl und eine kleine Diagnose über den Gesamtzustand des Rades zu geben. Für lose Teile standen zudem Schraubenschlüssel zur Verfügung. Ein Dank hier auch an Alexander Crook für sein Fachwissen.
Die Rückmeldungen waren durchgehend positiv, insbesonders ein sinngemäßes “Das wollt’ ich ja die ganze Zeit schonmal…” war sehr häufig. Jetzt schwirren mir seitdem einige Ideen durch den Kopf, die ich mal etwas sortieren muss. Aber wenn das Wetter bis 20.8. nochmal so gut wird und wir entsprechend helfende Bastler finden, gibt es eine Wiederholung!
Leider habe ich meine Kamera komplett vergessen… Update: Danke an Martin Huth, der zufällig vorbeikam.
Mehr dazu im Darmstädter Echo.
Fahrradfreundlichstes Geschäft Darmstadts 2011 gesucht
Mitmachaktion ‚Ich-kauf-per-Rad’ geht in die 2. Runde –
Gepäckaufbewahrung in der Centralstation
Die bundesweit beachtete Darmstädter Mitmachaktion ‚Ich-kauf-per-Rad’ geht in die zweite Runde. Gemeinsam mit radfahrenden KundInnen suchen ADFC, BUND GRÜNE und IVDA in Darmstadt wieder das fahrradfreundlichste Geschäft der Stadt. Neu im Rahmen der Aktion: Die Centralstation bietet Samstags von 10 bis 18 Uhr eine Gepäckaufbewahrung an und Supermarktketten bekommen besondere Aufmerksamkeit. Read the rest of this entry »
Negativbeispiel Weinfest: Wie man mit wenig Aufwand Verbesserungen erreichen könnte…
Während des traditionellen Weinfestes Anfang September konnte man bei einem kleinen Spaziergang gut beobachten, wie mit kleinen Änderungen bereits große Auswirkungen für eine fahrradfreundlichere Innenstadt zu erzielen wären. Denn klar ist: Diese Feste sollen in der Innenstadt sein und nicht auf der Wiese vor der Stadt. Trotzdem möchten wir im folgenden die Situation mal etwas beschreiben.
Wir beginnen den Spaziergang im Bereich der sog. Kuppelkirche. Hier kommen alle Einkaufenden und Weinfestbesucher aus Richtung Bessungen und evtl. Eberstadt an; normalerweise befinden sich zahlreiche Abstellmöglichkeiten im oberen Bereich der Fußgängerzone. Diese sind ersatzlos abgeräumt, die Fahrräder werden frei abgestellt, es besteht die Gefahr des Umkippens sowie dass sie weggetragen werden:
Keine 5 Meter weiter wurden allerdings Autoparkplätze eingeplant:
Rhein Main TV Beitrag online
Das Video von Rhein Main TV ist online.
Ich-kauf-per-Rad bei RheinMain TV
Gerade in der Innenstadt mit RheinMain TV gedreht. Sendetermin ist am 31.08. um 18:15 Uhr im Darmstadt-Südhessen-Magazin.
Es bleibt noch viel zu tun …
Parallel mit der Umweltbörse fanden am vergangenen Samstag viele andere kleinere und größere Feste statt. Auch die IG Schulstraße, eine Interessensgemeinschaft der dort ansässigen Einzelhändler, lud an diesem Tag zum Schulstraßenfest.
Und, wie üblich, war das einzige Thema der IG, dass die Parkgebühren zu hoch sind. Kein Wort zum Thema FußgängerInnen, FahrradfahrerInnen und Bus- und BahnnutzerInnen.
Die Schulstraße ist übrigens die einzige Straße in der unmittelbaren Innenstadt, die unverändert mit PKW befahren werden darf und wo einige Stellplätze angeboten werden. Das diese Stellplätze, deren Erhalt die IG mit Nachdruck fordert und sogar die Einführung von 30 Minuten kostenlosem Parken erreicht hat, während dem Fest gesperrt und somit nicht nutzbar waren, ist schon ein Treppenwitz der selektiven Wahrnehmung.
Alnatura und Kirche & Co. sind die fahrradfreundlichsten Geschäfte Darmstadts
Die Alnaturafiliale in der Grafenstraße und Kirche & Co. in den Rheinstraße sind die fahrradfreundlichsten Geschäfte Darmstadts. die Wahl der Jury erfolgte auf Basis der Bewertungen und war am Ende eindeutig. Beiden Geschäften ist die Fahrradfreundlichkeit ein echtes Anliegen und das ist auch für die Kundinnen und Kunden erlebbar. Sie sind damit Vorreiter die zeigen, wie man Radfahrer ernst nimmt. Mehr dazu … .
Hier schon mal die ersten Eindrücke von der Preisverleihung und der Umweltbörse:
Die Organisatoren von Ich-kauf-per-Rad mit Frau Hofmann, Marktleiterin der ausgezeichneten Alnatura-Filiale (mitte links), und Herr Reiß von Kirche & Co.:
Zufriedene Gesichter: Organisatoren, Sponsoren und Gewinner:
















