Ich kauf per Rad!

Archive for the ‘Negativbeispiel’ tag

Presseecho zu “Denk mal!”

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Gestern endlich im Echo:

Saurier im rosa Auto für die Sparkasse

Verkehr: Negativpreis „Denk mal!“ von „Ich-kauf-per-Rad“ für umstrittene Werbung

Es gibt Preise, über die sich der Empfänger nicht unbedingt freut. So erhielt die Sparkasse einen neu geschaffenen Negativpreis „Denk mal!“ der Aktion „Ich-kauf-per Rad“ für eine Werbekampagne. Die Sparkasse nahm den Preis – ein Spielzeugsaurier in einem rosa Auto – nicht an, erklärte aber ihre Gesprächsbereitschaft.

Written by Stefan Opitz (IVDA e.V.)

August 24th, 2011 at 10:27 pm

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Sparkasse: Denk mal!

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Sparkasse wirbt bei Radfahrenden für Autokauf – Auszeichnung mit
Negativpreis ‚denk mal!’

Der Versuch der Sparkasse, Radfahrende als Werbezielgruppe zu erschließen, endete mit einer Bauchlandung. Für die Idee, eine Werbung für einen Autokauf an Radfahrende zu verteilen, erhielt die Sparkasse nun den neu geschaffenen Negativpreis „denk mal!“ der Aktion ‚Ich-kauf-per-Rad’.

Mit Kopfschütteln und Kritik reagieren die Initiatoren der Aktion ‚Ich-kauf-per-Rad’ auf die jüngste Werbekampagne der Darmstädter Sparkasse. „Bei Radfahrern unter dem Slogan ‚Lässt Ihr Fahrrad schnell zum Auto werden’ für einen Konsumentenkredit zu werben, ist daneben.“ kritisiert Stefan Opitz, Vorstandssprecher des IVDA, die jüngst von der Sparkasse an stehenden Fahrrädern in Darmstadt verteilten Flyer mit diesem Aufdruck (siehe auch anhängendes Bild). „Die Werbebotschaft stellt völlig unverhohlen Radfahren als eine minderwertige Form der Fortbewegung dar. Ausgerechnet die Sparkasse konterkariert damit das gemeinsame Ziel vieler aktiver Partner aus Verwaltung, Politik, Verbänden und weiteren Organisationen, mehr Menschen für’s Radfahren in Alltag und Freizeit zu begeistern.“ so Felix Weidner von den Darmstädter GRÜNEN.

Ganz abgesehen von der klar verfehlten Werbebotschaft habe sich die Sparkasse offenbar auch nicht richtig über die angesprochene Zielgruppe informiert. „Mit der unterschwelligen Botschaft der Webung, dass die Menschen durch ihren ökonomischen Status zum Radfahren gezwungen werden, liegt die Sparkasse völlig daneben. Das Gegenteil ist der Fall,“ erläutert Roland Gürtler vom ADFC Darmstadt. „Die Fahrradnutzung ist über alle Einkommensschichten relativ konstant, aber gerade in Haushalten mit niedrigem Einkommen am geringsten.“ zitiert Gürtler aus jüngst von der Stadt Darmstadt veröffentlichten Daten (Statistische Mitteilung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 1/2011, Mobilität in Darmstadt, S. 31ff).

Fahrradfahren im Alltag ist weder Zwang noch Pflicht, sondern für die Mehrheit der Radfahrenden eine bewusste und gewollte Entscheidung, sind sich die Organisatoren von Ich-kauf-per-Rad einig. „Radfahrer haben nachweislich weniger Krankheitstage, sind konzentrierter und leistungsfähiger bei der Arbeit, halten sich bereits auf ihren täglichen Wegen fit und tun ganz nebenbei noch etwas für die Umwelt – um nur einige gute Gründe zu nennen, die fürs Fahrrad sprechen.“ so Georg Mehlhart vom BUND.

In der Hoffnung, dass die Sparkasse demnächst besser über die Botschaft Ihrer Werbung nachdenkt, haben die Ich-kauf-per-Rad Initiatoren eine kleine Gedankenstütze entwickelt: „Der Negativpreis ‚denk mal!’, ein Spielzeugdinosaurier in einem rosa Plastikauto, soll die Verantwortlichen bei der Sparkasse aus gegebenem Anlass daran erinnern, dass unabhängig vom eigentlichen Produkt auch der Kontext und die Verortung der Werbung eine große Bedeutung haben. Mit etwas mehr Einfühlungsvermögen und einfacher Recherche hätte die Sparkasse sich diesen unnötigen Fehltritt sparen können.“ so Weidner. „Mit dem ‚denk mal!’ wollen wir auch in Zukunft gemeinsam besonders bemerkenswerte Fehlentwicklungen bedenken.“ so Opitz abschließend.

Annehmen wollte die Sparkasse den Preis nicht.

(Link zu Scan des Werbeflyers)

Written by Stefan Opitz (IVDA e.V.)

August 18th, 2011 at 10:42 am

Liebe Sparkasse Darmstadt,…

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ich glaub, wir müssen mal reden.

Ist ja schön, dass unsere Idee der Fahrradwerbung so viele Nachmacher findet. Naja, eigentlich nicht, bald sind die Leute davon genervt. Aber als ob jeder Fahrradfahrer nur Rad fährt, weil er sich kein Auto leisten kann…

Written by Stefan Opitz (IVDA e.V.)

August 1st, 2011 at 9:30 pm

Negativbeispiel Weinfest: Wie man mit wenig Aufwand Verbesserungen erreichen könnte…

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Während des traditionellen Weinfestes Anfang September konnte man bei einem kleinen Spaziergang gut beobachten, wie mit kleinen Änderungen bereits große Auswirkungen für eine fahrradfreundlichere Innenstadt zu erzielen wären. Denn klar ist: Diese Feste sollen in der Innenstadt sein und nicht auf der Wiese vor der Stadt. Trotzdem möchten wir im folgenden die Situation mal etwas beschreiben.

Wir beginnen den Spaziergang im Bereich der sog. Kuppelkirche. Hier kommen alle Einkaufenden und Weinfestbesucher aus Richtung Bessungen und evtl. Eberstadt an; normalerweise befinden sich zahlreiche Abstellmöglichkeiten im oberen Bereich der Fußgängerzone. Diese sind ersatzlos abgeräumt, die Fahrräder werden frei abgestellt, es besteht die Gefahr des Umkippens sowie dass sie weggetragen werden:

Keine 5 Meter weiter wurden allerdings Autoparkplätze eingeplant:

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Written by Stefan Opitz (IVDA e.V.)

September 9th, 2010 at 7:54 pm

REWE scherzt mit den Kunden

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Diese suboptimale Lösung hat uns REWE versprochen:

Und das wurde aufgebaut:

- Ohne Worte -

Written by Stefan Opitz (IVDA e.V.)

Juli 28th, 2010 at 8:53 pm